Über mein Studium
Anfang Juli 2006 bewarb ich mich für ein Informatikstudium an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. Im August erhielt ich dann ein Schreiben, dass ich den Studienplatz erhalte und bis Ende September weitere Unterlagen erhalten werde.1. Semester
Von einer Lungenentzündung k.o. geknockt, begann ich erst Mitte November mit meinem Informatikstudium.
Ende Januar 2007 standen die Prüfungen am Ende des 1. Semesters an, an denen ich aufgrund meiner Aufholjagd nach meiner Fehlzeit auch teilnehmen konnte und so endete mein erstes Semester an der Universität mit der Bilanz: Alle Prüfungen beim 1. Anlauf bestanden.
2. Semester
Das zweite Semester wurde zum Ende hin etwas stressiger, denn es standen insgesamt 6 Prüfungen an und 3 davon waren von Vorlesungen, die über 2 Semester gingen. Leider hat es mich zum Ende wieder etwas erwischt, sodass ich nur 3 Prüfungen mitschreiben konnte, die ich aber bestanden habe.
Zusätzlich belegte ich im 2. Semester noch mein Nebenfach - das Anglistik Proseminar "Among the New Words".
veröffentlichte Materialien:
3. Semester
Im Oktober 2007 startete das 3. Semester. Aufgrund des Verlaufs meiner Krankheit gehe ich nun nur zu 50% der vorgesehenen Veranstaltungen, um mehr Zeit für die Gesundheit aufbringen zu können. Zu Beginn des Semesters holte ich eine der verpassten Klausuren nach. Am Ende schrieb ich neben den 3 Prüfungen zu den besuchten Veranstaltungen noch eine weitere der im 2. Semester verpassten Prüfungen nach.
veröffentlichte Materialien:
- in "Betriebssysteme" entwickeltes Studenten-OS "ooStubs" (kann leider nicht veröffentlicht werden, da das Betriebssystem von den Studenten in jedem Jahr als Zulassung zur Prüfung entwickelt wird - siehe Website der Lehrveranstaltung)
4. Semester
Das 4. Semester bedeutete das Ende einer Ära - die letzte Mathematik Vorlesung. Während ich mich in den ersten beiden Semestern noch auf diesen Moment freute, kamen mir nun ernsthaft Zweifel. Gibt es ein Leben nach der Mathematik Vorlesung? Ja - in Vorlesungen wie "Theoretische Informatik II", die genau das ist wonach sie klingt: staubtrocken. Meine Vorlieben in jenem Semester gingen dann doch eher Richtung "Software Engineering".
5. Semester
Da ich seit dem 3. Semester nur die Hälfte belegte, musste ich im 5. Semester nun "zurück springen" und die verbleibende Hälfte aus dem 3. Semester erledigen. Das bedeutete somit auch gänzlich unbekannte Gesichter in den Vorlesungen und um auch ein paar alte Gesichter zu sehen, entschloss ich mich mit "Intelligente Systeme" zusätzlich auch eine Veranstaltung aus dem 5. Semester zu belegen.
Zudem bedeutete dieses Semester das Ende der typischen Struktur "Vorlesung + Übung", denn erstmals nahm ich in meinem Informatikstudium an einem Seminar - "Data Mining" - teil. Für dessen Beendigung nahm ich auch am "Data Mining Cup" teil.
6. Semester
Im 6. Semester wurde es wieder richtig spannend, denn die Grundlagenvorlesungen lagen hinter mir und die Wahlpflichtfächer vor mir. So konnte ich erstmals drei Veranstaltungen wählen, die auch meinen Interessen entsprechen. In einer davon, Informationsvisualisieru, wurde unser Teamprojekt dann zum besten Projekt der Veranstaltung gewählt. Bei dieser Arbeitsgruppe legte ich mich im Verlauf des Sommers so ins Zeug, dass am Ende des Semesters in den letzten Sommertagen feststand: Ich würde studentische Hilfskraft werden.
veröffentlichte Materialien:
7. Semester
In das nächste Semester startete ich nicht mehr nur als Student, sondern auch als studentische Hilfskraft (HiWi). Desweiteren schrieb ich in dem wissenschaftlichen Seminar mein erstes eigenes Paper, hatte in "HCI in Automotive Environments" ein interessantes (Programmier-)Projekt über Nutzerunterscheidung im Automobil und konnte gleichzeitig als HiWi ein klein wenig an der Forschung teilhaben und für ein Multitouch Tabletop programmieren. Leider entschärfte es mich zum Ende des Semesters mal wieder gesundheitlich - aber ich hielt es wie zuvor: Zähne zusammenbeißen, nachholen und weiter nach vorne schauen.
veröffentlichte Materialien:
8. Semester
Nun geht es bereits ins achte Semester als Informatikstudent und was soll ich sagen?
Es macht noch immer Spaß, mehr denn je - und das ist es doch, was zählt.
Über mein Studium