Schule & Studium
Schule
Nach meiner Einschulung 1993 besuchte ich 4 Jahre die Grundschule "Maxim-Gorki".
Dank vieler bekannter Gesichter aus dem Kindergarten, machten auch meine häufigen Krankenhausaufenthalte kein Problem. Verpassten Schulstoff konnte ich so und dank meiner Freude am Lernen stets schnell aufholen, sodass ich trotz allem mit zu den besten Schülern gehörte.
Von 1997 bis 1999 ging ich dann auf die Sekundarschule "Maxim-Gorki".
Diese 2 Jahre waren eine sogenannte Förderstufe. Statt nach der 4. Klasse auf das Gymnasium zu gehen, ging jeder Schüler 2 Jahre auch die Sekundarschule und erst mit der 7. Klasse auf das Gymnasium oder er blieb halt bis zur 10. Klasse dort. Das Modell wurde inzwischen wieder abgeschafft (und hätte auch nie angeschafft werden müssen). Meine Leistungen waren "gut" und "sehr gut" und in der Hoffnung, dass mein Handycap mich auf dem Gymnasium nicht zu sehr behindern würde, wechselte ich als nur einer von vier Schülern meiner Klasse auf das Gymnasium.
Von 1999 bis 2006 besuchte ich das Dr.-Tolberg Gymnasium., das seit 2004 Dr.-Carl-Hermann-Gymnasium heißt (nach der Fusion der beiden örtlichen Gymnasien).
Obwohl meine Ergebnisse nun vorwiegend "gut" waren und "sehr gut" seltener wurde, war ich zufrieden. Ich engagierte mich für die Internetseite der Schule, war in meinem Jahrgang schnell als der Computer-Freak verschriehen und ein mitunter sehr spaßiger Mitschüler, der trotz seines Handycaps von allen akzeptiert wurde, die mich als Mitschüler erlebten. Mit möglichst wenig Sonderregelungen gelang es mir, die kleinen Unmöglichkeiten (Raumwechsel, ...), Fehlzeiten und sonstige Probleme immer im Einverständnis aller und mit Hilfe meiner netten Mitschüler zu lösen.
Mit der 11. Klasse begann die Einführungsphase und mit der 12. Klasse dann die Qualifikationsphase - die entscheidenden 4 Kurshalbjahre.
Im April und Mai 2006 absolvierte ich die schriftlichen Abiturprüfungen. Im Juni bestand ich meine mündliche Informatikprüfung mit 15 Punkten (von 15 möglichen).
Am 30. Juni 2006 bekam ich dann den Lohn für 13 Jahre Schule: ein Stück Papier, das mir hoffentlich - wie ein Schlüssel - viele Türen öffnen würde - mein Abiturzeugnis.
In der Nacht vom 1. zum 2. Juli 2006 endete meine Schulzeit mit einem fantastischen und emotionalen Abiball, den ich mein Leben lang nicht vergessen werde - wie ich auch die 13 Jahre Schule, meine Mitschüler, viele schöne Erinnerungen und eine großartige Zeit in meinem Leben nicht vergessen werde.
Studium
Im Oktober 2006 wurde ich zum Informatikstudenten an der Otto-von-Guericke Universität in Magdeburg.
Mein Studium startete mit einer schweren Lungenentzündung, einer wahnsinnigen Aufholjagd im ersten Semester und pendelte sich dann langsam ein. Seit dem 3. Semester ist es mir durch das Voranschreiten meiner Mukoviszidose Erkrankung leider nicht mehr möglich, alle Veranstaltungen im jeweiligen Semester zu besuchen.
Aber das hält mich nicht auf - trotz aller Herausforderungen und schlechter werdender Gesundheit, habe ich es geschafft alle Lehrveranstaltungen zu einem großen Teil gut und sehr gut zu bestehen, studentische Hilfskraft zu werden, ein Praktikum beim Fraunhofer-Institut zu absolvieren und somit in einer Art und Weise zu studieren, die selbst manch gesunder Student nicht schafft - und das meine ich nicht egoistisch oder arrogant, sondern als Aufforderung die eigenen Ziele zu definieren, zu verfolgen und am Ende auch zu erreichen.
Mehr zu meinem Studium gibt es unter dem gleichnamigen Menüpunkt.
