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Kindheit

Ich erblickte am 14. Dezember 1986 in Schönebeck (Elbe) das Licht der Welt.
Dort verbrachte ich auch meine gesamte Kindheit und lebte somit bis zum 3. Lebensjahr in der DDR. Das ist doch mal eine Besonderheit! Allerdings bin ich bei weitem kein (N)Ostalgie-Fan. Schon als Kind war ich stets modern und von Technik begeistert.

Mit 3 Jahren ging ich dann in den Kindergarten (heute KiTa), wobei ich an diese Zeit kaum noch Erinnerungen habe - aus eventuell nachvollziehbaren Gründen. Mit meiner Einschulung 1993 begann dann der etwas ernstere Teil meines Lebens. Wenngleich sie noch nicht das Ende meiner Kindheit bedeutete, so war es doch der Beginn einer Epoche, die 13 Jahre dauern sollte und aufgrund meines Handycaps - meiner Mukoviszidose Erkrankung - gar nicht so einfach zu meistern sein sollte.

Im Rückblück erinnere ich mich gerne daran, womit ich aufgewachsen bin: Mickey Maus Hefte und Matchbox, Nintendo NES und später N64 mit dem berühmten Super Mario. Ich hatte Power Rangers und Batman Actionfiguren, schaute mit Begeisterung die entsprechenden Fernsehserien, "Familie Feuerstein", viele Serien die Reihe "Es war einmal..." und später die Wiederholungen der 80er Serien A-Team, Kampfstern Galactica, Magnum P.I. und Knight Rider. Eine nette LEGO Sammlung gehört natürlich auch dazu - auch wenn ich manchmal "eine Packung gemischte Onkels" hätte mehr gebrauchen können. Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle natürlich auch Star Wars.

Unseren Kindern den Wunsch nach Wissen vermitteln und ihre Neugierde wecken. Sie für voll nehmen und sie als Personen behandeln, die viel mehr verstehen, als die Erwachsenen glauben. Damit werden Sie sie stärken und sie werden Ihnen dankbar sein., Albert Barillé

Es sind diese Comics-Helden und wissensvermittelnden Zeichentrickfilme meiner Kindheit, die Science-Fiction Themen sowie der erste Kontakt mit einem Computer im Jahr 1996 oder 1997, die damals Wissensdurst und Lernbereitschaft in mir geweckt haben, die bis heute anhalten. Dies und die Unterstützung meiner Mutter und Großeltern, die mir stets das Gefühl vermittelten, an den Geschehnissen aktiv teilhaben zu dürfen, lässt meine Kindheit rückblickend als eine Zeit erscheinen, die mich in positiver Art und Weise auf den heute von mir betretenen Weg gebracht hat.

Schule & Studium

Schule

Nach meiner Einschulung 1993 besuchte ich 4 Jahre die Grundschule "Maxim-Gorki".
Dank vieler bekannter Gesichter aus dem Kindergarten, machten auch meine häufigen Krankenhausaufenthalte kein Problem. Verpassten Schulstoff konnte ich so und dank meiner Freude am Lernen stets schnell aufholen, sodass ich trotz allem mit zu den besten Schülern gehörte.

Von 1997 bis 1999 ging ich dann auf die Sekundarschule "Maxim-Gorki".
Diese 2 Jahre waren eine sogenannte Förderstufe. Statt nach der 4. Klasse auf das Gymnasium zu gehen, ging jeder Schüler 2 Jahre auch die Sekundarschule und erst mit der 7. Klasse auf das Gymnasium oder er blieb halt bis zur 10. Klasse dort. Das Modell wurde inzwischen wieder abgeschafft (und hätte auch nie angeschafft werden müssen). Meine Leistungen waren "gut" und "sehr gut" und in der Hoffnung, dass mein Handycap mich auf dem Gymnasium nicht zu sehr behindern würde, wechselte ich als nur einer von vier Schülern meiner Klasse auf das Gymnasium.

Von 1999 bis 2006 besuchte ich das Dr.-Tolberg Gymnasium., das seit 2004 Dr.-Carl-Hermann-Gymnasium heißt (nach der Fusion der beiden örtlichen Gymnasien).
Obwohl meine Ergebnisse nun vorwiegend "gut" waren und "sehr gut" seltener wurde, war ich zufrieden. Ich engagierte mich für die Internetseite der Schule, war in meinem Jahrgang schnell als der Computer-Freak verschriehen und ein mitunter sehr spaßiger Mitschüler, der trotz seines Handycaps von allen akzeptiert wurde, die mich als Mitschüler erlebten. Mit möglichst wenig Sonderregelungen gelang es mir, die kleinen Unmöglichkeiten (Raumwechsel, ...), Fehlzeiten und sonstige Probleme immer im Einverständnis aller und mit Hilfe meiner netten Mitschüler zu lösen.
Mit der 11. Klasse begann die Einführungsphase und mit der 12. Klasse dann die Qualifikationsphase - die entscheidenden 4 Kurshalbjahre.
Im April und Mai 2006 absolvierte ich die schriftlichen Abiturprüfungen. Im Juni bestand ich meine mündliche Informatikprüfung mit 15 Punkten (von 15 möglichen).

Am 30. Juni 2006 bekam ich dann den Lohn für 13 Jahre Schule: ein Stück Papier, das mir hoffentlich - wie ein Schlüssel - viele Türen öffnen würde - mein Abiturzeugnis.
In der Nacht vom 1. zum 2. Juli 2006 endete meine Schulzeit mit einem fantastischen und emotionalen Abiball, den ich mein Leben lang nicht vergessen werde - wie ich auch die 13 Jahre Schule, meine Mitschüler, viele schöne Erinnerungen und eine großartige Zeit in meinem Leben nicht vergessen werde.

Studium

Im Oktober 2006 wurde ich zum Informatikstudenten an der Otto-von-Guericke Universität in Magdeburg.
Mein Studium startete mit einer schweren Lungenentzündung, einer wahnsinnigen Aufholjagd im ersten Semester und pendelte sich dann langsam ein. Seit dem 3. Semester ist es mir durch das Voranschreiten meiner Mukoviszidose Erkrankung leider nicht mehr möglich, alle Veranstaltungen im jeweiligen Semester zu besuchen.

Aber das hält mich nicht auf - trotz aller Herausforderungen und schlechter werdender Gesundheit, habe ich es geschafft alle Lehrveranstaltungen zu einem großen Teil gut und sehr gut zu bestehen, studentische Hilfskraft zu werden, ein Praktikum beim Fraunhofer-Institut zu absolvieren und somit in einer Art und Weise zu studieren, die selbst manch gesunder Student nicht schafft - und das meine ich nicht egoistisch oder arrogant, sondern als Aufforderung die eigenen Ziele zu definieren, zu verfolgen und am Ende auch zu erreichen.

Mehr zu meinem Studium gibt es unter dem gleichnamigen Menüpunkt.

Persönlichkeit

Ein Mensch ist mehr als nur eine Folge von Worten wie "Abitur" und "Studium" im Lebenslauf. Er ist mehr, als auf einer Internetseite über ihn stehen kann, mehr als man ihm nur ansieht und mehr als das, was er nur tut. Es ist sein Charakter, seine durch die Vergangenheit geprägte Persönlichkeit, die hinter den Kulissen bestimmt, wie er wahrgenommen wird. Selber diesen Teil zu beurteilen gehört sicher nicht zu meinen Stärken. Ich will es trotzdem versuchen.

Rational

Der Rationalist ist einfach ein Mensch, dem mehr daran liegt zu lernen, als recht zu behalten., Karl Raimund Popper

Ich bin im Grundwesen ein sehr rationaler Mensch. In den letzten Jahren habe ich gelernt, den Grad der Rationalität steuern zu können, sodass ich in Situationen, wo es auf Analysen ankommt noch stärker analysieren kann, aber zugleich auch in anderen Sitationen auf mein Gefühl vertrauen kann. Meist bevorzuge ich aber den Verstand. Meine ehemaligen Mitschüler sagten immer ich sei so rational, weil ich schon immer vorhatte Informatik zu studieren, Mathe Leistungskurs belegte und in Diskussionen die sachlichen Argumente bevorzugte. Das mag sein. Ich glaube an den Verstand, an die Logik und die Wissenschaft - woran ich nicht glaube, das ist der Glaube selbst. Warum soll ich glauben, wenn ich wissen kann? So verwundert es wohl kaum, dass das Prinzip eines Horoskops, von Übersinnlichem, Verschwörungstheorien und weitere nicht-rationalen Dinge mir abwegig erscheinen und ich diese Themen teilweise sogar verachte und für gefährlich halte.

Für einen Spaß zu haben

Wenn ich scherzen will, sage ich die Wahrheit. Das ist immer noch der größte Spaß auf Erden., George Bernard Shaw

Wer mich gut kennt - und in diesen Kreis lasse ich nicht all zu viele Leute - weis, dass ich trotz meines rationalen Charakters gerne lache und Leute zum Lachen bringe. Gerade durch die Rationalität bringe ich Gedanken auf eine abstrakte Ebene, die zu spaßigen Ergebnissen führen.

Ich erinnere mich an meine Kindergartenzeit. Ich ging an einem Tag, als ich bei meinen Großeltern war mit meiner Oma am Zaun des Kindergartens entlang, sah auf das Gelände und fragte sie völlig ernst: "Wollen wir mal schauen, ob Sebastian heute da ist?". Ein paar Jahre später streitete ich mit meinem Opa darüber, ob es einen Unterschied zwischen einem Hubschrauber und einem Helikopter gibt. Ich beharrte darauf, dass ein Helikopter zwei Rotorblätter und eine spitze Nase hat und ein Hubschrauber vier Blätter. Über beide Ereignisse kann ich bis heute herzhaft lachen, gerne auch über mich selbst.

Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag., Charlie Chaplin

Wahrscheinlich durch meine Erkrankung bedingt mag ich Ironie, Sarkasmus und bin manchmal auch zynisch. Die Frage, ob Sterben denn auch eine Art der Heilung sei, findet dabei nicht jeder unbedingt lustig. Ich hingegen finde Witze nicht unbedingt lustig. Humor, Spaß und Lachen sind für mich nicht das Ergebnis einer auswendig gelernten Textpassage, sondern Ergebnis einer einzigartigen Situation, die entsprechend kommentiert wird. Mit einem wachen, beobachtenden Geist fällt es dabei um einiges leichter, diese Situationen zu finden. Ich suche sie regelrecht, denn ein herzhaftes Lachen und richtig Spaß zu haben, gehört zu den schönsten Dingen, die es auf der Welt gibt.

Wissen ist Macht - Denken schadet nicht

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!, Immanuel Kant

Ich habe schon immer gerne gelernt - sowohl in der Schule als auch darüber hinaus. Sich neues Wissen anzueignen ist als technikbegeisterter Mensch in unserer heutigen Zeit unabdingbar. Ich gehe aber noch weiter und behaupte, dass Wissen ein wesentlicher Schlüssel zu sehr vielen Dingen im Leben ist. Es heißt Wissen sei Macht. Nur wenn wir wissen, worüber wir reden, können wir sinnvoll handeln. Mit Vermutungen, Vorstellungen, Vorurteilen, Glaube und Co können wir nicht argumentieren, verletzen andere Menschen, kommen zu falschen Ergebnissen und bauen uns eine Welt voller Fehler. Bildung und Wissen ist ein Schlüsselelement und ich sehe ständiges Lernen, die Bereitschaft neues zu Lernen, sich sowohl zu spezialisieren als auch die Bildung in der Breite nicht zu vergessen, als ein moralisch sehr hoch zu bewertendes Gut an.

Selbstbestimmtheit

So wie Denken nicht schadet, schadet es auch nicht öfter mal über sich selber und das eigene Handeln nachzudenken, bewusst seine eigene Entwicklung zu überprüfen und lenkend einzugreifen. In meiner Auffassung sind wir völlig selbstbestimmt und für unser Handeln bis in die letzte Konsequenz verantwortlich. Aus diesem Grund liegt es mir fern, an einen Gott zu glauben, der die Dinge lenkt. Vorherseheung, Schicksal und Co sind keine Prinzipien, mit denen ich mich anfreunden kann. Der Zufall müsste demnach auch nicht mein bester Freund sein - doch er scheint mir im Gegensatz zu den anderen Dingen erstaunlich real.

Zielstrebig & Ambitioniert

Neugier ist eine des festen und ständigen Eigenschaften eines energischen Geistes., Samuel Johnson

Bewusst zu Leben ist ein Geschenk, dass ich meiner schweren Stoffwechselerkrankung verdanke. Aus der Erfahrung mit anderen Patienten weis ich, dass dies nicht bei allen der Fall ist. Ich bin jedoch um so ambitionierter und zielstrebiger. Ich möchte Dinge erleben, ein ausgefülltes Leben führen und wenn ich dazu eine Idee, einen Plan oder ein Ziel habe, dann setze ich alles daran, das zu erreichen. Immer wieder erlebe ich Menschen, die trotz völliger Gesundheit eine Motivation haben, die vermuten lässt, dass sie ihr Leben verschlafen. Das regt mich auf und verstärkt meinen Ehrgeiz um so mehr.

Ein Hauch von Perfektion

Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher., Charlie Rivel

Bei aller Zielstrebigkeit gibt es da aber auch Probleme: Wer die Perfektion erreichen will, wird scheitern. Deshalb mochte ich das Fach Kunst nie und mag noch heute nicht, wenn ich Grafikarbeiten erledigen muss (z.B. beim Programmieren), denn Zeichnen, Malen und Ähnliches liegt mir nicht. Das liegt aber weniger an mangelnder Kreativität - denn ich bin ein ziemlich kreativer Mensch - als viel mehr daran, dass meine kreativen Vorstellungen dann im Ergebnis eben nicht so aussehen, wie ich es mir vorstelle und ich dann mit dem Ergebnis unzufrieden bin. Dieser Perfektionismus macht mich aber auch in seltenen Situationen "nicht ganz einfach zu handhaben".

Ernst, Nachdenklich & Kugelsicher auf der Goldwage

Ich denke gerne, auch über mich selber, versuche selbstbestimmt meine Ziele zu erreichen und bin daher zwangsläufig in der ein oder anderen Minute auch ein sehr ernster, ruhiger und nachdenklicher Mensch. Obwohl mir das nicht negativ erscheint, sondern als Ergebnis positiver Eigenschaften, macht es auf außenstehende Menschen nicht immer einen positiven Eindruck. Durch meine Mukoviszidose Erkrankung habe ich mir eine Selbstsicherheit angeeignet, die mich in ungünstigen Situationen fälschlicherweise arrogant oder egoistisch erscheinen lässt. Da wo ich einen kugelsicheren Panzer bräuchte, fehlt er dann leider doch. Hier und da die Worte nicht auf die Goldwaage zu legen und weniger empfindlich zu sein, ist eine Aufgabe, die ich noch zu meistern habe.

Grenzenlos Genießen

Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern, nicht mehr staunen kann, der ist so gut wie tot und seine Augen erloschen., Albert Einstein

Bei aller Rationalität, allem Nachdenken und allen Zielen, ist es notwendig auch Genießen zu können. Bewusst zu leben heißt mit offenen Augen durch das Leben zu gehen. Es müssen nicht immer die großen Höhepunkte wie Reisen oder große erreichte Ziele sein. Sich jeden Tag über Kleinigkeiten freuen zu können, einen schönen sonnigen Nachmittag zu genießen, morgens mit gutem Gewissen in den Spiegel blicken zu können und einfach grenzenlos genießen zu können, muss auch erlaubt sein und ist Balsam für die Seele. Die einzige Bedingung ist, sich bewusst zu sein, dass weitere Aufgaben und Herausforderungen auf einen warten und das Genießen kein krampfhaftes Festhalten am Augenblick ist. Es muss weitergehen - immer weiter!

Geek - Freak - Nicht Normal

Ein Freak [fɹi:k] (aus dem Englischen freak: „Krüppel, Verrückter, Unnormaler, Begeisterter“) ist umgangssprachlich eine Person, die eine bestimme Sache, zum Beispiel ihr Hobby, über ein „normales“ Maß hinaus betreibt, diese Sache zum Lebensinhalt macht oder sich zumindest mehr als andere darin auskennt, z. B. ein Computerfreak. [Wikipedia.de]

Geek [giːk] (engl. umgangssprachlich für Streber, Stubengelehrter) bezeichnet heute allgemein eine Person, die sich durch großes Interesse an wissenschaftlichen oder fiktionalen Themen auszeichnet, die üblicherweise von elektronischer (vgl. Computerfreak) oder phantastischer Natur sind. [Wikipedia.de]

Bin ich ein Freak? Ein Geek? Nicht normal?
Ja!
Bin ich stolz darauf?
Ja!

Wer will normal sein? Ist es erstrebenswert normal zu sein? Wenn mich jemand als "Begeisterter" oder "Streber" bezeichnen würde, wäre das für mich ein Kompliment. Zu versuchen bewusst zu Leben und mein Leben mit meiner Persönlichkeit so zu bestreiten, wie ich es tue ist für mich das, was mich einzigartig macht. Niemand anderes auf diesem Planeten führt mein Leben und zu wissen, dass dieses Leben kein normales ist, ist für mich ein toller Gedanke.
So möchte ich zum Schluß dieses doch sehr ausführlichen Beitrags über meine Persönlichkeit noch Frank Sinatra zu Wort kommen lassen, denn eine von ihm geprägte Wortgruppe verdeutlicht diesen Gedanken wie keine zweite:

I did it my way

Was mich antreibt

Wir wachsen auf, werden von zunächst von außen geformt und formen später uns unser eigenes Weltbild auf der Basis von uns wichtigen Werten, sodass wir schließlich danach handeln. Irgendwann, so hoffe ich jedenfalls, fragt sich jeder, was er erreichen möchte und warum. Die Antwort können wir dann aus eben diesem Weltbild ableiten.

Mir geht es da im Prinzip nicht großartig anders - zumindest wenn ich vergesse, dass ich mit meiner Mukoviszidose Erkrankung eine zusätzliche Herausforderung für die Gestaltung meines Lebens bekommen habe. Wie soll man ein Leben gestalten, von dem man weis, dass es vermutlich keine 30 Jahre dauern wird, bis die eigene Lunge so geschädigt ist, dass der immer schwächer werdende Körper aufgibt?

Um es kurz zu fassen: Ich finde mein Leben großartig und die Begründung dafür liefert Albert Einstein:

Welches ist der Sinn unseres Lebens, welches ist der Sinn des Lebens aller Lebewesen überhaupt? Eine Antwort auf diese Frage wissen, heißt religiös sein. Du fragst: Hat es denn überhaupt einen Sinn, diese Frage zu stellen? Ich antworte: Wer sein eigenes Leben und das seiner Mitmenschen als sinnlos empfindet, der ist nicht nur unglücklich, sondern auch kaum lebensfähig.

Dass ich erkenne, was die Welt
Im Innersten zusammenhält
, Faust

Nur weil ich kein normales Leben führen kann - und es stellt sich die Frage, ob es erstrebenswert ist ein normales Leben zu führen - heißt das noch lange nicht, dass mein Leben nicht lebenswert ist oder ich es als sinnlos empfinde. Ich habe einen Fluch, der zugleich Segen ist - das Wissen darum, wie wertvoll und kostbar das Leben und jeder Tag darin ist.
Jeder, der sich aktiv damit auseinandersetzt und aktiv sein Leben gestaltet, kann die Frage nach dem Sinn für sich selbst beantworten.

Ich habe meine Antworten gefunden und - ohne sie im Detail zu verraten - habe mich auf den Weg von Goethes Faust begeben. Ich bin ein neugieriger und wissbegieriger Mensch, der wissen will, wie die Dinge funktionieren. Ich kann mich für Dinge begeistern und will aktiv sein - trotz aller gesundheitlichen Herausforderungen.

Werd' ich zum Augenblicke sagen:
Verweile doch! du bist so schön!
Dann magst du mich in Fesseln schlagen,
Dann will ich gern zugrunde gehn!
, Faust

Mit der Informatik - meinem Studium, meiner Tätigkeit als studentische Hilfskraft, meinen Arbeiten als Webdesigner - habe ich eine Beschäftigung gefunden, die mir Freude bereitet und mich weiterbringt. Trotz meiner Krankheit verfolge ich meine Ziele und will diese erreichen - sowohl im Studium als auch privat. Die Reisen der vergangenen Jahre haben mir unzählige Erfahrungen gebracht, die ich nicht missen möchte. Die eigenen Ziele zu verfolgen und nicht aus dem Blick zu verlieren, trotzdem auch als Beobachter genießen zu können, sich über die kleinen Dinge zu freuen, die andere nicht sehen - das ist es, was mich antreibt - auch wenn es schwer in Worte zu fassen ist.

Während ich dabei oft an meine körperlichen Grenzen stoße, treffe ich leider immer wieder auf Menschen, die bei bester Gesundheit sind und ihr Leben anscheinend unbewusst, im Schlaf verbringen oder nicht viel davon halten. Ich würde mir wünschen, dass sich mehr Leute bewusst mit ihrem Leben auseinandersetzen und ihre eigenen Ziele definieren und verfolgen, denn sie können es noch besser, mit noch mehr Kraft, noch mehr Einsatz tun und noch mehr erreichen, als ich es kann - wenn sie sich darüber bewusst wären.
In diesem Sinne möchte ich auf ein Video verweisen, das - obwohl als Werbespot gedacht - dieses Gefühl meines Erachtens auf eine wunderbare Art und Weise vermittelt: Was uns antreibt.