Studium
HiWi

In unserer Abi-Zeitung sollte jeder die Frage beantworten, wo er oder sie in 10 Jahren ist.
Ich hatte dort die Adresse von Microsoft in Redmond angegeben. Jetzt muss ich diesen Plan wohl ändern, denn dies kann gar nichts anderes sein als der Beginn einer großartigen akademischen Karriere ...

"Born to be HiWi" sozusagen ... ja, seit Mitte Oktober bin ich Assi, Hirni, HiWi - studentische Hilfskraft bei der "User Interface & Software Engineering" Arbeitsgemeinschaft am Institut für Simulation und Grafik der Fakultät für Informatik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Was für eine Aufzählung ...
Damit habe ich nun die Gelegenheit im Studium schon einen kleinen Blick hinter die Kulissen zu werfen und ein ganz klein wenig an spannender Forschung mitzuarbeiten.
Im Moment trage ich zum Projekt "Interaktions- und Visualisierungstechniken für Node-Link-Diagramme", speziell der Verarbeitung der verschiedenen Eingabegeräte (Hand / Stift) und der Gestenerkennung bei.
So ein iPhone Touchschreen in der Größe eines Tisches kann übrigens schon zur Ausschüttung von ein paar Glückshormonen führen - oder purem Frust, wenn er rumzickt.
So, jetzt muss ich aber wieder zurück an die Arbeit - schauen wir mal, was dabei herauskommt ...
Best Information Visualization 2009
"... und mit 60 Stimmen gewonnen hat ... Gruppe B!".
Mit diesen Worten wurde unser Projekt für die Vorlesung "Informationsvisualisierung" zum besten Übungsprojekt gekürt. Ich muss zugeben, dass es sich recht gut anfühlt, wenn nach der ganzen Arbeit auch eine kleine Bestätigung zurückkommt. Das gibt dem gesamten Semester, allen Diskussionen im Team, allen Problemen und allem Stress so eine schöne Rückkopplung, dass alles vergessen ist.
Wer sich für das Projekt rund um die Visualisierung von Paketdaten für einen fiktiven Paketdienstleister interessiert, kann mehr darüber auf der Seite mit der Projektbeschreibung in der Rubrik Studium - Veröffentlichungen lesen.
Somit neigt sich nun auch das sechste Semester schon wieder dem Ende zu. Drei Prüfungen habe ich bereits hinter mir, nächste Woche folgen dann die letzten. Danach werde ich dann noch das vierte und damit letzte Projekt in diesem Semester abschließen. Neben dem Projekt für Informationsvisualisierung, der Teilnahme am Data Mining Cup 2009 und den Laborversuchen in "Hardwarenahe Rechnerarchitektur" ist das Multitouch Teamprojekt so ziemlich das spannendste von allen.
Wer noch nie das Vergnügen hatte ein Multitouch Tabletop nutzen zu können, sollte sich dieses Video unbedignt einmal anschauen: http://www.youtube.com/watch?v=l2oMmCyiJZA. In dem Laborpraktikum geht es darum für einen Multitouch Tisch einen Diagrameditor Prototypen mit Gesten auszustatten (so eine Art Apple iPhone Bedienung in größeren Dimensionen).
Nach diesen Neuigkeiten ziehe ich mich dann mal wieder von meiner eigenen Website zurück, bis ich die Prüfungen hinter mir und neue Erkentnisse zu verkünden habe.
Start des 4. Semesters
Was die Menschen nun interessiert ...
Was heißt Menschen? - Mathematiker.
Was also die Mathematiker nun interessiert [...]
Mit dieser hervorragenden These, dass Mathematiker keine Teilmenge der Menschen seien, startete heute für mich das Sommersemester 2008. Wahnsinn - gestern angefangen zu studieren und heute schon im 4. Semester.
Zeitgleich bedeutet das auch wieder viel Spaß und Spannung bei nicht funktionierenden Anmeldungen für die Übungsgruppen. Gerade eben ging es schon los. Bei der Anmeldung für die Mathe Übung kam um 18:14 entweder ein "Die Anmeldungen starten erst am Montag, 31.03.2008 um 18 Uhr" oder ein nettes "Das System ist ausgelastet". Aber das hat ja in den letzten 3 Semestern nie besser funktioniert.
Bei anderen Übungen heißt es dann auch wieder schnell sein, bevor die freien Plätze für die Lieblingsübung weg sind.
Alles läuft also wie gewohnt - mal schauen was das junge Semester sonst noch bringt.
Hausarbeit: "Does Web 2.0 Affect Our Language?"
Pünktlich zum Start in das 3. Semester habe ich nun nicht nur erfahren, dass ich alle Prüfungen bestanden habe.
Vielmehr habe ich auch meine Hausarbeit im Nebenfach Anglistik abgegeben und dafür meinen Schein erhalten, der mir 5 Credit Points beschert.
Da ich da ziemlich viel Zeit investiert habe und mir vorstellen kann, dass es eventuell ein paar Leute da draußen gibt, die Interesse haben sich das mal durchzulesen. Es ist eine kleine Gradwanderung zwischen Informatik und Linguistik, aber wenn ich an die Bewertung denke, sollte es schon ganz okay sein. Allzuviel vergleichbare Arbeiten zum Thema Neologismen und Web 2.0 habe ich jedenfalls bei meinen Recherchen nicht entdeckt.
Weitere Infos zur Arbeit und das Werk selbst gibt es im Bereich Studium -> Publikationen und dort unter dem Link:
“Does web 2.0 affect our language?”
Platz 10 von 82 beim Programmierwettbewerb Meckerwiese
Ja! Und wieder einmal ein Grund zur Freude!
Beim Uni Programmierwettbewerb, an dem ich teilgenommen habe, um die Zulassung zu einer Prüfung zu bekommen, habe ich es geschafft in die Top Ten zu gelangen und den 10. Platz erreicht.
Mein “SKDog”, der auf einem Spielfeld Schafe gegen die anderen Hunde in Zielbereiche treiben musste, war also tatsächlich besser als 72 andere Hunde und nur schlechter als 9 andere Hunde.
Natürlich habe ich meine Einreichung auch gleich etwas aufgewertet und sie in der Rubrik “Studium” unter “Veröffentlichungen” mit einer ausgiebigen Erklärung online gestellt.
Passend dazu habe ich noch eine Demo für den A*-Algorithmus geschrieben, die dort ebenfalls zu finden ist.
Es macht definitiv Spaß zu sehen, wenn harte Arbeit gute Ergebnisse erzielt. :)
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