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Y Viva Espana

Nach 14 Tagen Urlaub bin ich zurückgekehrt aus dem Land der Schweinegrippe-Touristen und gestohlenen Dienstwagen. Meine Wirbelsäule erholt sich recht gut von den 2300km Autofahrt. Wer hätte gedacht, dass es im Auto so viel mehr Landschaft zu sehen gibt als im Flugzeug ... und auch noch so viel länger ... Da bleibt viel Zeit auf der Rückfahrt über den Urlaub nachzudenken.

Benidorm ist keine 50km von Alicante entfernt, wo man den Dienstwagen der Frau Bundesgesundheitsministerin wiedergefunden hat. Vor über 10 Jahren waren wir dort mehrmals im Urlaub. Ich war keine 10 Jahre und musste nun feststellen, dass sich viel getan hat.

Zum einen sind da die Touristen - eine mutierte und sich exponentiell vermehrende Menschengruppe. Anders kann ich mir den übervölkerten Strand nicht erklären. Während die Sonnenanbeter bemüht sind möglichst bewegungsarm auf den Handtüchern zu liegen, versuchen die Flip-Flop-Läufer in den schmalen Gängen zwischen den Handtüchern möglichst viel Sand auf eben diese zu schippen. Fischtouristen hingegen versuchen möglichst lange im Meer zu bleiben ohne zu verschrumpeln, Schirmtouristen sind ganztägig damit beschäftigt Sonnenschirme im Sand zu verankern, vom Wind fortgetragene Schirme einzufangen oder ihre schlechte Verankerungstechnik durch ständiges Festhalten auszugleichen. Gegen Mittag würde auf Luftbildern dann kein Sand mehr zu sehen sein, sondern nur noch Handtücher, Sonnenschirme, Stühle, Menschen und natürlich doppelt so viele Handys. Das scheint für alle genannten Gruppen selbstverständlich zu sein. Nur die Ehrfurcht einflößenden und über alles erhabenen Rollatorsenioren können sich noch an eine andere Zeit erinnern. Keine Krücke, kein Rollator und keine zu tiefe Liege hält sie vom Strandbesuch ab, doch wie wird es in 50 Jahren aussehen?
Wo 10- und 20-etagige Hotels heute keine 20m hinter dem Strand stehen, ist der Etagen-Strand nur eine konsequente Weiterentwicklung. Für uns, die Rollatorsenioren von morgen, wird es natürlich Fahrstühle geben, die in die höheren Strandetagen führen.

Für nicht wenige Touristen beginnt 500m hinter dem Strand ein Bereich, den sie nie kennenlernen - das Landesinnere. Hier gibt es tatsächlich Restaurants mit Einheimischen. Eigentlich dachte ich, dass es in Benidorm keine Spanier mehr gäbe, aber ich habe mich geirrt. Wie erwartet sind die Nicht-Deutschen außerordentlich freundlich und bemüht. Unsere Spanischkenntnisse beschränken sich auf schätzungsweise 10 Worte, die Englischkenntnisse des spanischen Kellners auf noch weniger und so versuchen wir alle mit Händen und Füßen unser "Menu del Dia" zusammenzustellen. Nachdem alle im Restaurant daran ihr Vergnügen gefunden haben, stellen wir fest, dass eigentlich schon "siesta" (spanische Mittagsruhe) wäre und extra für uns länger auf ist.
Der Schock kommt dann mit der Rechnung. Während wir uns noch über Mindestlöhne die Köpfe einhauen, kostet die 4 Gänge mit Getränk unter 7 Euro - mit sehr nettem Kellner und länger geöffnetem Restaurant. Wovon die Angestellten leben, ist schwer vorstellbar. Die Häuser, die man sieht, gehören stets Touristen. Ein paar Kilometer weiter in den Bergen sieht es anders aus. Weder Hochhäuser noch Touristen findet man hier. Entlang einer Straße, die bei uns Einbahnstraße wäre und hier die Hauptsraße und einzige Straße durch den winzigen Ort ist, steht ein lehmfarbenes Haus neben dem anderen. Weit und breit ist kein Mensch in dieser Geisterstatt zu sehen. Im "centro urba" dann die Überraschung - ein entgegenkommendes Auto, drei geschätzt 70-jährige Senioren mit Stock im Plastikstuhl vor dem Haus und eine vielleicht 80-jährige Frau mit Kittelschürze auf der gegenüberliegenden Seite. Glücklicherweise ist das "centro urba" so groß, dass mit einigem Rangieren hier zwei Autos aneinander vorbeifahren können. Ich könnte mir gut vorstellen, dass unser Rangiermannöver und ausländisches Auto das Tageserlebnis hier im Dorf ist. Über die Frage, ob das Dorf Zugang zum Internet hat, denke ich lieber nicht all zu lange nach. Von früher weiß ich, dass Stromausfälle hier keine Seltenheit sind, selbst in den Touristenhochburgen. Mit welchem Recht ich versuche anhand der Gesichter einzuschätzen, ob die Menschen hier glücklich sind, weiss ich nicht.

Zurück im Hotel mit dem netten Untertitel "Wellness, Golf & Business Resort" sind die All-Inclusive-Tourise damit beschäftigt all das nicht wahrzunehmen. Jeden Tag fragt uns mindestens ein Hilfssheriff beim Befahren der Anlage wo wir mit dem Auto hinwollen und will dann den Namen wissen um ihn mit seiner Check-In Liste abzugleichen. Anscheinend ist es ungewöhnlich nach dem Einchecken noch einmal das Gelände neu zu betreten. Vermutlich bleiben die Armband-Touris die ganze Zeit hier um sich die knallroten Bäuche vollzuschlagen. Einige machen am Pool das Gehampel mit, was der Hilfsanimateur als "Wellness Wassergymnastik" angekündigt hat und eher nicht gesundheitsfördernd aussieht. Abends fehlt dann mal wieder ein Glas, eine Gabel, ein Messer, ein Löffel. Außer an der Rezeption kann niemand mehr als 5 Worte Englisch. Ist es leer, wird der Teller abgeräumt, bevor man aufgekaut hat - sind mehr als 5 Tische besetzt, dauert es ewig. Das liegt vielleicht auch daran, dass Kellner vom Halbpension-Restaurant in jenes abgeordnet werden, wo extra bezahlt wird.
Das alles wäre halb so schlimm und der kleine kulturelle Unterschied zur deutschen Gründlichkeit, würde der Kaffe dort nicht 3,50 Euro kosten - die Hälfte von unserem Menu del Dia. Ich habe starke Zweifel, dass der Kellner im Hotel viel mehr vom dem Kaffe bekommt als der im einheimischen Restaurant, der sein Menü mit Getränk für 7 Euro zubereitet.

Von den 3 Millionen Touristen, die jährlich nach Benidorm kommen, wird noch die ein oder andere Immobilie gebaut werden können, damit noch mehr Touristen kommen. Die können dann noch näher am Strand zusammenrücken, noch mehr Müll und Geld zurücklassen.

Die Vereinigten Staaten von Amerika werden der Schmelztiegel der Nationen genannt. So unterschiedlich wie die (Kern-)Länder der Europäischen Union sind, leben wir dann wohl in den Unvereinigten Staaten von Europa, bekannt als ungeschmolzener Tigel der Nationen, in dem die eigenen Probleme so viel größer sind als die der anderen.
Oh wir haben ja solche Probleme in Deutschland ... soziale Ungerechtigkeit, Umweltprobleme, Wirtschaftskrise ...
Wir brauchen keine Impfung gegen die Schweinegrippe - wir brauchen eine Impfung gegen Tunnelblick.
Y Viva Espana!
Y Viva Schweinegrippe!
Y Viva Wahnsinn!


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