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Zukunft & Vergangenheit: Windows 7 Beta & 3.1

Mit dem Erscheinen der Windows 7 Beta ist die Berichterstattung über die "neuen und wichtigsten Merkmale" wieder voll entbrannt. Das altbekannte Aero wird selbst von seriösen IT-Portalen neu erfunden, die Taskleiste wird ausführlich erklärt und irgendwo in den letzten kurzen Absätzen kann ich auch etwas über die neuen Netzwerkfunktionen, geringeren Ressourcenverbrauch und gesteigerte Usability ("Gebrauchstauglichkeit") lesen. Ich Windows 7 Betadenke wer ernsthaft vorhat mit seinem Rechner zu arbeiten und sich nicht von halbdurchsichtigen Fenstern berieseln lassen möchte, wird sich mehr für die Neuerungen interessieren, über die so wenig berichtet wird. Aber ich sehe es ein - man kann Microsoft besser zusetzen, indem man sich über Nichtigkeiten auslässt.
Bis heute hat Vista keinen vernünftigen eigenen Bluetooth Stack für Headsets o.ä. und mir wäre es lieber die Redaktionen würden über solche Verbesserungen in Windows 7 berichten.
Für mich steht fest, dass Windows 7 ein (eigenständiges) Betriebssystem wird, dass verglichen mit dem Umstieg von XP auf Vista zwar wenig Neuerungen bringen wird, dafür aber stabiler laufen wird und an einigen Ecken (Netzwerk, ...) aufgeräumter wirkt als Vista.

Als ich mir so die Beta in meiner virtuellen Maschine zu Gemüte führte, fiel mir nicht nur auf, dass Virtualisierung eine wirklich feine Geschichte ist. Viel mehr kamen mir auch recht melancholische Gedanken und ich erinnerte mich an meine Kindheit und den "ersten Kontakt" mit einem Computer. Ich weiss, dass auf ihm Windows 3.1 lief, aber ich konnte mich nicht mehr an das Aussehen erinnern. Nun sind Screenshots im Internet Windows 3.1 in einer virtuellen Maschineeine Sache - ein laufendes Windows 3.1 ist aber etwas anderes. Ja, Virtualisierung ist eine tolle Sache und keine zwanzig Minuten später hatte ich es wieder auf dem Bildschirm, als wäre es 1997: Windows 3.1.
Nicht dass ich vorhätte, damit produktiv zu arbeiten aber wenn ich bedenke, mit welcher Begeisterung ich vor 12 Jahren versucht habe mit Paint zu malen ... Egal. Noch besser als Windows 3.1 als VM ist wohl nur ein echter Rechner aus dieser Zeit.
Es lebe Windows!

Für alle Linux Einsteiger, kann ich übrigens nur empfehlen eine Linux Distributium als virtuelle Maschine unter Windows laufen zu lassen. Damit ist man erst einmal die lästige Netzwerkeinrichtung los und kann jederzeit bei Problemen hin- und herwechseln ohne neu booten zu müssen.
Virtualisierung

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