Nach IE 8 Installation: Sidebar mit hoher CPU Auslastung
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- Kategorie: Computer & Internet
- Erstellt am Donnerstag, 19. März 2009 18:18
Wenn Microsoft einen neuen Internet Explorer veröffentlicht, ist das eigentlich als Fortschritt zu sehen. Meine persönlichen Erfahrungen zeigen, dass je höher die IE Version ist, desto weniger muss man als Webdesigner zwischen der Anzeige im IE und im FF unterscheiden.
Also war ich glücklich, dass an diesem heutigen großen Tag Microsoft den Internet Explorer 8 veröffentlicht hat.
Kurz nach 18 Uhr führte mich der Weg auf die Download Seite und kurze Zeit später war es vollbracht.
Da ich zur Zeit an meinem ersten AJAX Webdesign Projekt arbeite, wollte ich die Seite denn auch gleich testen, warf meinen XAMPP an und was musste ich feststellen? Ein fürchterliches Geruckel!
Was ist denn da los? Im IE 7 lief zuvor alles wunderbar, im FireFox auch und nun im IE 8 nicht?
Auf dem Weg zur Problemursache zeigte mir der Task Manager eine CPU Auslastung von 50% (100% für Kern 1) für die Sidebar.
Also ich diese Aufruf, schien sie etwas unglücklich auszusehen - merkwürdige violette Rahmen kennzeichneten die Widgets, eins fehlte sogar.
Beendete ich die Sidebar, lief alles wie geschmiert.
Das Netzwerk Symbol zeigt seitdem auch keine Verbindung mehr an, obwohl diese besteht.
Das Problem trat nach dem Neustart nach der Installation des Internet Explorer 8 auf - etwas anderes habe ich nicht geändert. An meinem System wird es wohl kaum liegen: Vista Business 64-bit SP1 auf einem Intel Core 2 Duo E6300 @ 1.86 GHz und 8 GB DDR2-800 RAM - daran ist zumindest nichts Auffälliges.
Ist Microsoft etwa wieder ins Messer gelaufen und hat eine Software mit schwerwiegendem Bug veröffentlicht?
Das kann doch nicht wahr sein ...
Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.
Nachtrag, 21:00 Uhr:
Das Netzwerk Symbol funktioniert nach einem Neustart wieder. Nach dem konsequenten Abschalten einzelner Minianwendungen konnte ich herausfinden, dass das Problem von der analogen Uhr verursacht wird - jene Anwendung, die auf dem Bild oben nicht zu sehen ist/war. Allerdings ist das keine zusätzliche Minianwendung sondern wird von Microsoft mit Vista ausgeliefert. Entferne ich sie von der Sidebar, habe ich eine normale CPU Auslastung. Die violetten Rahmen bleiben jedoch weiterhin erhalten.
Nachtrag 21.03.:
Inzwischen habe ich den IE 8 wieder deinstalliert. Über Computer - Programm deinstallieren oder ändern - installierte Updates anzeigen - Internet Explorer 8 - Deinstallieren (Bzw. Systemsteuerung - Software - Installierte Updates ... bei Windows XP) lässt sich der Internet Explore 8 Final auch ohne Nutzung der Systemwiederherstellung mit dem Sicherungspunkt der Installation restlos entfernen. Anschließend ist der Internet Explorer 7 wieder verfügbar. All die geschilderten Probleme sind damit übrigens behoben.
Das heißt für mich dann wohl warten, dass der Bug behoben wird und erst dann umsteigen.
Windows 7 & Core i7
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- Kategorie: Computer & Internet
- Erstellt am Samstag, 07. Februar 2009 17:00
Was hat Windows 7 mit dem Intel Core i7 gemeinsam?
Beide Produkte leiten (mal wieder) ein neues Namensschema ein. Nach Windows Me, XP und Vista schwenkt Microsoft mal wieder auf Ziffern um. Ist das etwa eine Bekenntnis nach dem Motto "Back to the roots" bezüglich Windows 3.1?
Bei Intel sieht es ganz ähnlich aus. Die neue Architektur verlässt auch das Namensschema Core 2 Duo, Core 2 Quad. Frei nach dem Motto "Not back to the roots" bleibt hier aber das "Core" erhalten - vielleicht möchte man Erinnerungen an das Netburst Monster durch diese Betonung vermeiden.
Richtig interessant wird es aber erst, wenn man bedenkt, dass beide Firmen nun auf die Sieben gekommen sind. Haben da zwei Marketingabteilungen gut zusammengearbeitet, oder ist das Zufall? Wenn man bedenkt, dass Betriebssystem und Prozessor eine gewisse Symbiose betreiben und beide sowohl Microsoft als auch Intel an der Weiterentwicklung des jeweils anderen interessiert ist ...
Ich sehe schon die Werbespots vor meinem geistigen Auge:
- Die 7 Zwerge setzen auf Microsoft Windows 7 und Intel Core i7 - "Heyho, Heyho, wir sind vergnügt und froh..."
- 7 Mal mehr Power mit Microsoft Windows 7 und Intel Core i7
Was machen eigentlich AMD/ATI und nVidia?
Gamer's Choice: Microsoft Windows 7 + Intel Core i7 + ATI SevenFire Radeon 7x Pro ?
Zukunft & Vergangenheit: Windows 7 Beta & 3.1
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- Kategorie: Computer & Internet
- Erstellt am Mittwoch, 28. Januar 2009 14:35
Mit dem Erscheinen der Windows 7 Beta ist die Berichterstattung über die "neuen und wichtigsten Merkmale" wieder voll entbrannt. Das altbekannte Aero wird selbst von seriösen IT-Portalen neu erfunden, die Taskleiste wird ausführlich erklärt und irgendwo in den letzten kurzen Absätzen kann ich auch etwas über die neuen Netzwerkfunktionen, geringeren Ressourcenverbrauch und gesteigerte Usability ("Gebrauchstauglichkeit") lesen. Ich
denke wer ernsthaft vorhat mit seinem Rechner zu arbeiten und sich nicht von halbdurchsichtigen Fenstern berieseln lassen möchte, wird sich mehr für die Neuerungen interessieren, über die so wenig berichtet wird. Aber ich sehe es ein - man kann Microsoft besser zusetzen, indem man sich über Nichtigkeiten auslässt.
Bis heute hat Vista keinen vernünftigen eigenen Bluetooth Stack für Headsets o.ä. und mir wäre es lieber die Redaktionen würden über solche Verbesserungen in Windows 7 berichten.
Für mich steht fest, dass Windows 7 ein (eigenständiges) Betriebssystem wird, dass verglichen mit dem Umstieg von XP auf Vista zwar wenig Neuerungen bringen wird, dafür aber stabiler laufen wird und an einigen Ecken (Netzwerk, ...) aufgeräumter wirkt als Vista.
Als ich mir so die Beta in meiner virtuellen Maschine zu Gemüte führte, fiel mir nicht nur auf, dass Virtualisierung eine wirklich feine Geschichte ist. Viel mehr kamen mir auch recht melancholische Gedanken und ich erinnerte mich an meine Kindheit und den "ersten Kontakt" mit einem Computer. Ich weiss, dass auf ihm Windows 3.1 lief, aber ich konnte mich nicht mehr an das Aussehen erinnern. Nun sind Screenshots im Internet
eine Sache - ein laufendes Windows 3.1 ist aber etwas anderes. Ja, Virtualisierung ist eine tolle Sache und keine zwanzig Minuten später hatte ich es wieder auf dem Bildschirm, als wäre es 1997: Windows 3.1.
Nicht dass ich vorhätte, damit produktiv zu arbeiten aber wenn ich bedenke, mit welcher Begeisterung ich vor 12 Jahren versucht habe mit Paint zu malen ... Egal. Noch besser als Windows 3.1 als VM ist wohl nur ein echter Rechner aus dieser Zeit.
Es lebe Windows!
Für alle Linux Einsteiger, kann ich übrigens nur empfehlen eine Linux Distributium als virtuelle Maschine unter Windows laufen zu lassen. Damit ist man erst einmal die lästige Netzwerkeinrichtung los und kann jederzeit bei Problemen hin- und herwechseln ohne neu booten zu müssen.
Virtualisierung
Intel Pentium M 745 undervolten: 0.7V VCore
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- Kategorie: Computer & Internet
- Erstellt am Mittwoch, 10. Oktober 2007 21:47
Heute habe ich mich endlich dazu durchgerungen, mich mit der Kernspannung meiner Notebook CPU auseinanderzusetzen.
Da das hier keine komplette Anleitung werden soll, verweise ich an dieser Stelle auf NordicHardware, die ein gutes Tutorial zu den Grundlagen des Undervoltens anbieten.
Auch möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass man die Finger davon lassen sollte, wenn man keine Ahnung hat. Ich übernehme keine Haftung, für Schäden, die durch meinen Eintrag hier entstehen.
Nachdem ich mich eingelesen hatte, entschied ich mich Notebook Hardware Control zu verwenden. Damit kann man die benötigten Einstellungen sehr schnell und einfach vornehmen und über einen 30-sekündigen Stresstest ermitteln, ob das System stabil bleibt und am Ende einen 15-minütigen anspruchsvolleren Stresstest durchführen.
Für meinen Pentium M 745 meines Acer 3620 habe ich folgende vcore Werte erreicht:
| Multiplier Multiplikator | Original Voltage | Current Voltage | Saving Ersparnis |
| 6 | 0,988 | 0,700 | 29,15% |
| 8 | 1,052 | 0,748 | 28,90% |
| 9 | 1,068 | 0,812 | 23,97% |
| 11 | 1,132 | 0,844 | 25,44% |
| 13 | 1,196 | 0,908 | 24,08% |
| 15 | 1,244 | 1,004 | 19,29% |
| 16 | 1,276 | 1,020 | 20,49% |
| 18 | 1,340 | 1,052 | 21,49% |
Im Schnitt ergibt das eine Einsparung von 24% und im Idle Betrieb sogar 29%. Vermutlich hätte man die Spannung beim Multiplikator 6 noch weiter absenken können, jedoch war 0,7V der geringste verfügbare Wert.
Die Kernspannung (vcore) kann eventuell noch weiter reduziert werden, aber ich wollte auf Nummer sicher gehen und meinem M 745 Dothan 1.80GHz noch etwas Luft lassen.
Den umfangreichen Stresstest hat er mit allen Multiplikatoren bestanden und läuft jetzt seit 4 Stunden ohne Probleme.
Was die Batterielaufzeit und Stabilität im Alltagsbetrieb sagt, werde ich demnächst ergänzen.

